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Politik und Stil, die Arena-Sendung vom 28.01.2011

Samstag, 29. Januar 2011

Das war ja witzig. Was heisst hier Stil, was heisst hier Gewalt und was palavern hier die Politiker wieder. Ich weiss, genug haben sich schon darüber ausgelassen und Position bezogen. Auch über die Aktion von Hans Fehr und die Reaktion von anderen, Aussagen von Frau Keller-Sutter, erfährt man Thesen und Meinungen.

Es ist ein Theater und es als Realität anzusehen und darzustellen scheint mir die Tragik darin zu sein.

Stil ist doch, wie wir Menschen etwas machen. Es gibt da doch kein “Gut” oder “Schlecht”, denn diese Wertung eines Anderen über die eigene Art ist doch bereits Ausübung der Gewalt. “Es ist ihr Stil“, ich mag ihn nicht.

Nötigung ist eine Form von Gewalt, wenn ich aufgerufen werde als “Schweizer” eine bestimmte Partei zu wählen, sonst würde ich meinen Status als Schweizer verlieren, dann ist dies Nötigung. Wenn ich beginne, Leute auszugrenzen, statt sie ins Boot zu holen, mich zum “schwarzen Block” stelle, meine Unzufridenheit zeige, meine Bereitschaft “gewaltfrei” einzustehen, was wird mit dieser Gruppe geschehen? Darf ich die Macht an wenige Gewaltbereite abgeben? Sollte ich nicht mit gutem Beispiel vorangehen?

Freiheit ist ein hohes Gut. Ich möchte die Freiheit haben, ein Mineratt auf unseren Verkehrskreisel zu bauen und es rosarot anzustreichen. Wir können in die Verfassung schreiben, dass Kirchtürme als Zeichen des himmlischen Friedens (Peking?) himmelblau gestrichen werden müssen. Ich brauche dazu Leute, die begeistert sind, sich für das Anliegen einsetzen und Geld spenden. Wieviele Leute kann ich begeistern? Ich kann auch in die Verfassung schreiben, dass keine Lebensmittel in die Schweiz eingeführt oder in der Schweiz hergestellt werden, welche künstlichen Zucker enthalten. Denn Zucker macht Krank, Diabetes, Fett, steigende Krankenkassenprämien, mehr IV Rentner. Ich muss nur die Angst schüren. Wo Angst ist fehlt Vernunft. Wievielen mache ich Angst?

Ich fürchte mich vor den Angsthasen in der Schweiz. Wenn der Muslim ein 100 Meter hohes Minarett hinstellt, setze ich einen zweihundert Meter hohen Kirchturm daneben! Wenn der Ausländer meine Tür einbricht und so Sachbeschädigung und Hausfriedensbruch begeht, nur weil er befürchtete etwas schreckliches passiere in meiner Wohnung?  Sind wir wirklich zu ängstlich, sind wir wirklich zu faul, lösen wir Probleme oder schaffen wir uns Neue?

Demoktratie in der Schweiz bedeutete, eine Mehrheit zu suchen und gemeinsam Lösungen zu erarbeiten. Nach und nach erhalte ich den Eindruck, dass die Mehrheit so wichtig wird um Macht auszuüben, um zu bestimmen. Auf Macht wird mit Ohnmacht reagiert.

Persönlich wünsche ich, dass Frau Widmer-Schlumpf im Bundesrat bleibt, auch wenn mathematisch die BDP keinen Anspruch haben wird. Diese Frau macht einen guten Job. Nun seinen Machtanspruch aufgrund von Wählerstimmen durchzusetzen ist legitim aber eben auch Gewalt. Persönlich wünsche ich den Parteien “starke” eigene Profile und weniger “Abgrenzung” gegenüber anderen. Ich wähle GLP, damit meine Position klar ist.

Liebe Parteien, distanzieren Sie sich von Gewalt, distanzieren Sie sich von Macht. Ergreifen Sie Partei für etwas, denn es ist konstruktiver etwas zu schaffen als etwas zu Zerstören. Distanzieren Sie sich “gegen” etwas zu sein. Den Gegen findet Gegner, Für findet Fürsprecher.

Viel Erfolg.

Teil 3: Die Schweiz in Frauenhand

Mittwoch, 22. September 2010

Die Schweiz ist in Frauenhand! Muss ich mir jetzt Sorgen machen oder soll ich mich freuen? Ich hoffe, die Antwort steht in der Ausgabe. Um 10.19 übernahmen die Frauen, und was ist passiert? In Riehen wurde eine Familie ausgelöscht, es wird mit Steinen gegen Alkkonsum vorgegangen (Pilze dürfen noch gegessen werden, aber die Nerven mit einem Bierchen beruhigen ist passé). Hatte die Amokläuferin die Waffe legal und darf Moritz nun einfach so den Hut nehmen? Egal, denn uns steht eine Schlacht bevor, denn 2011 ist Wahljahr und die Messer werden gewetzt, vielleicht setzt sich ein neuer Bundesrat oder eine neue Bundesrätin auf den Stuhl, an dem seit gestern schon gesägt wird. Da schätzt sich eine Dame an ihrem Hochzeitstag samt “hätti, wetti, sötti” noch nicht ganz so glücklich, aber sie darf froh sein, muss sie sich nicht um Fingerabdrücke für ein paar Schweizer in Deutschland kümmern. Zürich ist wichtig genug um nicht im Bundesrat vertreten zu sein. Den schliesslich landete das Solarflugzeug in Zürich und nicht auf dem Belpmos. Ebenso stürmen mehr Kinder als erwartet ins Opernhaus und auch die ETH ist Erfolgreich. So freuen wir uns auf sanfte töne aus Bern und den Kohl aus dem Gemüsegarten sowie auf den Trotzdem-Bundesrat. So dreht sich der Reigen “Wir treten auf, wir spielen, wir treten ab”. Und mit einer Pianistin die kommt klingt dieses Schlusswort doch wundervoll. Ob eine Sturmfront auf Kachelmann zukommt? Denn jetzt haben sie Papi und Mami zur Hilfe geholt, Eltern sagen als Zeugen aus (die Eltern haben die Tochter gemeinsam gezeugt). Auch Denner droht, sie wollen Coop überholen. Discountismus in seiner fortgeschrittenen Form. Bischof Genoud ist tot, er starb ohne Anklage wegen sexueller Handlung mit Minderjährigen, dafür an Krebs. Das ist auch kein Trost.  Das ging langsamer als das Minimum von 101 km/h vor Crash, das Nekti T. mit seinem Auto gefahren sein soll. Das ist nicht so schnell wie ein TGV, aber doch schneller, weil die mit dem TGV wieder einmal streiken. Nun wird CS verklagt, diesmal da der MC Donalds Chef bei einem Bankenanlass tödlich verunfallt sei. Da bleib ich lieber arm dafür am Leben und meide sowohl MC Donald wie auch CS.

Japan lässt Paris nicht rein, bei mir wäre sie fast immer willkommen, und Michelle Hunziker zieht es anscheinend nach dem Oktoberfest weiter zu einem Ex-Freund. Während Christa die Xenia macht. Die Frau ist ein Multitalent. Dafür hat England neu einen Unterhosen-Prinz, ein wenig kleinkariert die Geschichte, wobei besser ist er hat dort und nicht Paris gefragt.

Ich habe Herzklopfen ist der Aufreisser für den Freestyle-Event und Tom Lüthi fährt zu 80% ein Suter Bike … noch unklar ist, wer die übrigen 20% liefert und welcher Bestandteil dies ist. Real Madrid an der Spitze und Vögele in Rude 3, doch Ammann freut sich über Ammann. Weniger Freut ist Ivan Ratikic, der beim Auswärtsspiel Moneygram locations ausgeraubt wurde und auch keine Punkte nach Hause nehmen konnte. Fink schwört GC Rache, aber erst einmal die Bayern abwarten. Müssen die Spieler beim Auswärtsspiel eigentlich Fingerabdrücke abgeben? YB muss siegen, sonst brennts. Ich würde vorsorglich Fingerabdrücke nehmen in diesem Fall.

Dass innere Werte nicht mehr viel Wert sind ist schon länger klar: Mann pflege Dich, und alles Kosmetikprodukte. Shiseido ist die älteste Kosmetikfirma der Welt. Konichiwa – alte Kaiserstadt. Kyoto ist damit gemeint, die Stadt der Tempel und nach dem Artikel versteht man auch die Knipsomanie der Japaner in Europa.

Andere Sorgen hat man rund um die Krise, denn die bekommt man, wenn man anstatt essen sich “eat pray love” ansehen würde. Also, minus Kino plus Abendessen (aber nicht im MC Donalds). Oder man geniesst die Herbstschönheiten, oder Michelle oder Paris je nach Gusto. Das Ende passt wohl auch zu meinem Text, “Für die Katz”, manchmal sind die Pelzkugeln doch die besseren Gesellschafter, es müssen ja nicht 500 sein, ich leg mir wohl eine Katze zu, den Paris hängt in Japan fest (wenn Du reinkommst, besuche mal Kyoto) und Michelle bei ihrem Ex oder bereits wieder am Oktoberfest. Also Leute, drane bliibe, drane bliibe, drane bliibe.