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Man sollte mit sowas nicht an die Öffentlichkeit …

Dienstag, 30. August 2011

… war die Reaktion der Lehrerin auf einen Artikel in der lokalen Zeitung. Ja, was soll man denn machen? Was sollen Eltern machen, wenn sie merken, dass ihr Kind in der normalen Klasse unerwünscht ist? Im Normalfall das Gespräch mit der Schulleitung. Und wenn die Schulleitung nicht mehr mit den Eltern spricht? Dann das Gespräch mit der Schulpflege. Und wenn die Schulpflege quickhostels.com auch nicht so will? Dann bleibt der Rechtsbehelf an den Bezirksrat.

Auch wenn sich Eltern, Lehrer, Schulleiter und Schulbehörden nicht wirklich verstehen, von Behörden und Pädagogen kann wenigstens zu Gunsten des Kindes ein professionelles Verhalten erwartet werden. Kann? Nein! Ausschluss aus dem Regelunterricht und auch keine Teilnahme am Klassenlager. Mit der Begründung, dass das ADS Kind überfordert sein könnte und die Lehrer nicht die Verantwortung übernehmen für solche Situationen.

Was das tragische ist, es sprechen viele Personen in dem Fall mit, welche NULL Ahnung von ADS haben.

 

Steiner, Walldorf, Montessori oder Sonderschule für ADS und ADHS-Kinder?

Mittwoch, 10. August 2011

Face the Fact, die Schule ist im Sinkflug. Und wer stürtzt damit ab? Die Kinder. Natürlich gibt es zu den staatlichen Schulen Alternativen, welche mit viel Unterstützung und Idealismus bei der Sache sind. Es ist aber auch verständlich, dass sich nicht alle mit den Ideen der Antroposofie anfreunden können, denn neben dem Lernen braucht es auch viel Verstehen dazu. Auch die Eltern. Was doch irgendwie zu denken geben sollte:
a) Die Steiner- oder Waldorfpädagogik läuft stabil ohne dauernde Reorganisationen
b) Die Lehrer von Steinerschulen wechseln selten

Was machen die denn Besser, als die öffentlichen Schulen? Was macht überhaupt eine gute Schule aus?

Wieso wird ein Lehrer überhaupt Lehrer? Vermutlich sind die Gründe in der Schweiz nicht viel anders als in Deutschland. Fakt ist, dass ein Umstieg in der Privatwirtschaft, ein Aufstieg in der Wirtschaft doch viel einfacher ist, als in der Schule. Mit 25 ist man Lehrer und das für 40 Jahre. Die besten Lehrer werden wohl möglich noch Schulleiter. Vielleicht sollte man die Profile genauer prüfen. Die Lehrer, welche genug von den Primar- oder Sekundarschüler haben, die werden vielleicht auch Ausbildner für Lehrer.

Das Modell der Gutmenschindustrie gerät vermehrt unter Beschuss. Manchmal sollten weniger Phrasen und mehr Direktive vorherrschen. Nur mach man mit Schönbildern und Konzepten und Massnahmen etwas Kaputt, dass selten Ganz wahr. Es steht und fällt mit dem Menschen. Manche Lehrer können integrieren, manche Lehrer nicht. Dass alle müssen, obwohl ihnen das Talent teilweise fehlt oder die politische Einstellung konträr ist, dies ist bedenklich. Individualität zählt nur beim Schüler, beim Lehrer nicht.

Vielleicht sollte man vom Schulleiter einen Studiengang in HRM verlangen. Die Ausbildung an der PHSG zum CAS
Aufbau Studiengang
• Grundmodul: Vermittlung von Orientierungswissen zur Führung im Schulbereich (5 Präsenztage)
• Vertiefungsmodul: Befähigung zur Übernahme einer Teilleitungsfunktion im Schulbereich (8 Präsenztage)
• Zertifizierungsmodul: Befähigung zur operativen Führung einer Schule (8.5 Präsenztage)

Also, vom Lehrer zum Manager in 21.5 Präsenztagen …

Und das steht im Inserat:

Sie sind:
• eine zielorientierte Führungsperson und gleichzeitig Teamplayer
• eine Persönlichkeit mit pädagogischer Bodenhaftung
• offen für Anliegen der Kinder, Eltern und Lehrpersonen
• Realist/in und Visionär/in, mit offenem Blick für Neues

Sie bringen mit:
• abgeschlossene Ausbildung zur Schulleiterin oder zum Schulleiter
• pädagogische Grundausbildung mit mehrjähriger Unterrichtstätigkeit
• Geschick bei Planung und Organisation
• Bereitschaft zur konstruktiven Zusammenarbeit mit den anderen Schulleitungen sowie den Schulbehörden
• hohe Sozialkompetenz, Kommunikationsfähigkeit und Wetterfestigkeit

Das CAS in Unternehmungsführung bei der Uni Zürich (und eine Schule ist eigentlich ein Unternehmen) dauert 30 Tage.

Der Fisch beginnt am Kopf zu stinken, sagt man. Und so müssten eigentlich die Ämter und die Ausbildungsinstitute eine Innenschau veranstalten, respektive mehr auf die Signale von Extern achten. Noch ist die freie Schulwahl nicht realisiert, wenn sie aber nicht aufwachen und sich auf diesen Schritt vorbereiten, dann wird es schmerzhaft für den bis anhin geschützten Bereich “Volksschule”, das Volk ist mit der Schule heute nicht zufrieden!