Artikel-Schlagworte: „Widmer-Schlumpf“

Alles bleibt anders … vor den Wahlen ist nach den Wahlen

Sonntag, 25. September 2011

Bald ist es soweit. Wir können Wählen. Und zwar Nationalräte und Ständeräte. Und diese wählen den Bundesrat.

Wie soll also meine Strategie aussehen, wenn mein Ziel die Wiederwahl von Widmer-Schlumpf ist? Für die SVP ist sie der Feind, den es zu bekämpfen gibt … Websites und Blogs unter ihrem Namen werden nicht von ihr betrieben. Auch das kennen wir im Wahlkampf. Es geht schliesslich ums Prinzip! Also nicht um Argumente. Aber das kennen wir aus der Politik.

3459 Personen sehen sich als berufen um nach Bern zu gehen uns uns, das Volk, zu vertreten. Von denen haben wir 800 alleine aus Zürich, auf 34 Sitze? … Und ich soll aus diesen Auswählen, wer mich vertreten kann? Welche Partei? Ich gehöre keiner an, also Parteifrei? Also, Sorry, aber 800 Personen schaue ich mir nicht an. Daher Liste daher und nach Ausschlusskriterien:

Juristen? Streichen, ich bin kein Jurist! Bauern? Streichen, ich bin kein Landwirt! Soziologen oder Pädagogen? Streichen. Unternehmer? Die sollten schauen dass ihre Bude läuft und nicht Politik machen! Studenten mag ich auch nicht in Bern, Hausfrauen nicht, über 60 mag ich nicht, unter 30 streiche ich auch und was bleibt am Ende? Nichts! Ich kann in Bern nicht vertreten werden, oder?

Nächster Ansatz, über “Vimentis”. Ich öffne alle Läden, die Mitarbeiter erhalten ein Basiseinkommen und dürfen ab 18. auch Cannabis konsumieren, und es dürfen mehr als 25% Ausländer sein (damit mit Migrationshintergrund auch die zukünftigen U18 eine Chance haben, und unter 18 jährige dürfen ja nicht kiffen, darum will ich auch 3’000 Polizisten mehr!).

Das Ergebnis hat mich schockiert. Ich liege mit den Grünen, der GLP und auch mit der EVP sowie den konfessionslose.ch auf der gleichen Linie. Dabei zähle ich mich doch zum Mittelstand, bin doch “Führungskraft” und Liberal, fahre Auto (und zwar gerne).  Aber hey, smatvote wäre doch auch etwas … die klassischen Rocker, das bin ich, FDP!

Bin ich am Ende gar nicht der Mensch, der ich glaubte zu sein? Von den Kanditaten ticken André Reimann, aber der ist auf der Liste soweit hinten, der wird kaum gewählt. Auf Platz 2 haben wir Daniel Stahl, BDP, die Partei mit Widmer-Schlumpf. Aber auch er ist, am Ende, nur ein Listenfüller. Fazit: Leute wie mich will niemand in Bern.

Also, ich wähle, kofessionslos, parteilos und chancenlos … meine Protestwahl. Liste 13, Daniel Stahl, André Reimann, Ann-Catherine Nabholz, Thomas Rilke, Felix Huber, Silvia Gaygax-Matter, manuel Kovats, Michael Herkenrath, Stefan Pfister. Dazu ein wenig Bäumle weill ich vor lauter Kandidaten den Wald nicht seh! Soviel Studenten, die ich erst gerade ausgeschlossen habe …

Die Frage ist für mich, ob man eher für etwas kämpft oder eher gegen … Ich bin Für Pro und gegen Anti …

 

 

Politik und Stil, die Arena-Sendung vom 28.01.2011

Samstag, 29. Januar 2011

Das war ja witzig. Was heisst hier Stil, was heisst hier Gewalt und was palavern hier die Politiker wieder. Ich weiss, genug haben sich schon darüber ausgelassen und Position bezogen. Auch über die Aktion von Hans Fehr und die Reaktion von anderen, Aussagen von Frau Keller-Sutter, erfährt man Thesen und Meinungen.

Es ist ein Theater und es als Realität anzusehen und darzustellen scheint mir die Tragik darin zu sein.

Stil ist doch, wie wir Menschen etwas machen. Es gibt da doch kein “Gut” oder “Schlecht”, denn diese Wertung eines Anderen über die eigene Art ist doch bereits Ausübung der Gewalt. “Es ist ihr Stil“, ich mag ihn nicht.

Nötigung ist eine Form von Gewalt, wenn ich aufgerufen werde als “Schweizer” eine bestimmte Partei zu wählen, sonst würde ich meinen Status als Schweizer verlieren, dann ist dies Nötigung. Wenn ich beginne, Leute auszugrenzen, statt sie ins Boot zu holen, mich zum “schwarzen Block” stelle, meine Unzufridenheit zeige, meine Bereitschaft “gewaltfrei” einzustehen, was wird mit dieser Gruppe geschehen? Darf ich die Macht an wenige Gewaltbereite abgeben? Sollte ich nicht mit gutem Beispiel vorangehen?

Freiheit ist ein hohes Gut. Ich möchte die Freiheit haben, ein Mineratt auf unseren Verkehrskreisel zu bauen und es rosarot anzustreichen. Wir können in die Verfassung schreiben, dass Kirchtürme als Zeichen des himmlischen Friedens (Peking?) himmelblau gestrichen werden müssen. Ich brauche dazu Leute, die begeistert sind, sich für das Anliegen einsetzen und Geld spenden. Wieviele Leute kann ich begeistern? Ich kann auch in die Verfassung schreiben, dass keine Lebensmittel in die Schweiz eingeführt oder in der Schweiz hergestellt werden, welche künstlichen Zucker enthalten. Denn Zucker macht Krank, Diabetes, Fett, steigende Krankenkassenprämien, mehr IV Rentner. Ich muss nur die Angst schüren. Wo Angst ist fehlt Vernunft. Wievielen mache ich Angst?

Ich fürchte mich vor den Angsthasen in der Schweiz. Wenn der Muslim ein 100 Meter hohes Minarett hinstellt, setze ich einen zweihundert Meter hohen Kirchturm daneben! Wenn der Ausländer meine Tür einbricht und so Sachbeschädigung und Hausfriedensbruch begeht, nur weil er befürchtete etwas schreckliches passiere in meiner Wohnung?  Sind wir wirklich zu ängstlich, sind wir wirklich zu faul, lösen wir Probleme oder schaffen wir uns Neue?

Demoktratie in der Schweiz bedeutete, eine Mehrheit zu suchen und gemeinsam Lösungen zu erarbeiten. Nach und nach erhalte ich den Eindruck, dass die Mehrheit so wichtig wird um Macht auszuüben, um zu bestimmen. Auf Macht wird mit Ohnmacht reagiert.

Persönlich wünsche ich, dass Frau Widmer-Schlumpf im Bundesrat bleibt, auch wenn mathematisch die BDP keinen Anspruch haben wird. Diese Frau macht einen guten Job. Nun seinen Machtanspruch aufgrund von Wählerstimmen durchzusetzen ist legitim aber eben auch Gewalt. Persönlich wünsche ich den Parteien “starke” eigene Profile und weniger “Abgrenzung” gegenüber anderen. Ich wähle GLP, damit meine Position klar ist.

Liebe Parteien, distanzieren Sie sich von Gewalt, distanzieren Sie sich von Macht. Ergreifen Sie Partei für etwas, denn es ist konstruktiver etwas zu schaffen als etwas zu Zerstören. Distanzieren Sie sich “gegen” etwas zu sein. Den Gegen findet Gegner, Für findet Fürsprecher.

Viel Erfolg.

Zum Vierten: Was wir heute auch nicht wissen müssen …

Donnerstag, 23. September 2010

wird wieder einmal zusammengefasst wiedergekaut Moneygram service clients von mir hier hin gegeben …

Schneeflittchen gespielt von Natalie Portmann, verspricht uns der heutige Blick am Abend. 37 Tote innert weniger Jahre, also gleichviel wie in Moskau in der Metro starben, nur sind es hier nicht Terroristen sondern Eltern. Zuckerberg will auch Handy-Daten, und Bankdaten und biometrische Daten, also alles um damit Geld zu scheffeln. Streit um Sohn von Zidane, vielleicht weil er gerne Zwerg sein möchte? 26 Jahre mit falschem Pass hat ein Parlamentarier in Neuseeland gelebt und tritt nun zurück, die Streiks in Frankreich halten an, die Franzosen fürchten das Sarkozy in der Schneeflittchen-Verfilmung eine Rolle als Zwerg erhält. Kokain im Wasser von Naturpark und andere Drogen, raus in die Natur, oder zu Hause shoppen in 3D. Der Tag danach steht unter dem Zeichen Lebemann gegen Asketin. Ob die SVP tatsächlich diese Idee durchzieht? Auf jeden Fall scheint die Zeit einer sehr guten Bundesrätin zugunsten von konkordanztheoretischem Parteigeplänkel abzulaufen. Ob das der Souverän so will? Ich nicht, darum wähle ich nächstes Jahr BDP. Dann tötete er die Tochter ist der Aufmacher einer tragischen Geschichte um einen erfolgreichen Vater, der aus der Spur geworfen wurde. Im Kasten des Interviews steht folgender Satz: “Den Medien kommt grosse Verantwortung zu. Eine nüchterne Berichterstattung, die vor allem das Verwerfliche einer solchen Tat hervorstreicht, wäre hier sicher zu begrüssen. Je diskreter, desto besser.” Das Beste, dass ich heute in dieser Zeitung lesen durfte.

Die Parlamentarien freuen sich dank Merz über eine PR-Aktion … Bü … Bü … Bündnerfleisch, Vekselberg freut sich über einen Freispruch und die Versicherungen haben dank Abschaffung der Velovignette eine Argument gefunden, ihre Prämien zu erhöhen. Und schauen wir, wie die Welt das Signal wiederhalt, die SVP muss sich in acht nehmen, wirft sie nächstes Jahr dann eine Frau aus dem Bundesrat. Ganz andere Signale von Frank Bodin: “Nein, ich will nicht mehr 18 sein”, er will ja jetzt Werbung auf den ZVV-Infoschrimen. One Young World kommt nach Zürich, mit dabei sind Bob Geldof (59) und Desmond Tutu (79). Werbung in anderer Sache ist “Der Tod fährt mit”, da haben es Stadträte mit Goldenem Ruhekissen doch leichter, immerhin 2 Millionen soll dieses für 3 Personen betragen. Da könnte der Kanton mit 111 Millionen Budgetüberschuss fast lachen, allerdings ist dies nur eine Idee für 2011, und Budgets stimmen selten richtig.

Uno verurteilt Israel scharf (einmal mehr) und Israel dementiert. Konsequenzen ausser Wortgeplänkel gibt es nicht. Für einmal spielt die USA nicht mit, die haben selber mit dem Afghanistan-Krieg und Enthüllungsjournalismus sowie Wirtschaftszahlen ihre Sorgen. Was Militäroperationen verhauen kriegen Ärzte mit ihren Operationen hin, “die zersägte Frau” ist weniger Magie als angewandte Medizin, aber doch irgendwie ein Wunder, und dafür bin ich dankbar.

Die indischen Elefanten fürchten wohl mehr die Züge, und die indischen Zugführer Elefanten. Dafür fürchten sich viele Frauen vor Käfern, umso mehr wenn sie im Milchpulver sind. In Nigeria wurde für die Kindergesundheit die Goldgewinnung gestoppt (Bravo) und Niger warnt Sarkozy von einer Dummheit (nicht diese mit dem Zwerg). In Chile erhalten die Kumpel ein Medientraining (auch Bravo). Das Silber ist im Hoch und die Chefetage von Sunrise halb leer, vielleicht verkauft bald einer eine Handy-Daten-CD an Zuckerberg? Die Krankenkassenprämien steigen 2011 um 10% durchschnittlich (obwohl das BSV noch keine Tarife genehmigt hat und die Krankenkassen anwies, keine provisorischen Prämien heraus zu geben!). PS: Weisen Sie alle Krankenkassen-Anrufer an, unverzüglich sämtliche ihre Daten zu löschen! Gemäss Datenschutztgesetzt dürfen sie das verlangen.

Immerhin eine andere Methode als Handydaten verkaufen oder Krankenkassen-Policen wählte eine Disney-Angestellte, doch manche Börsenhändler schauen doch nicht auf den Profit sondern nach dem rechten und gaben dem FBI einen kleinen Tip. Doch nicht alles Geldgierige Typen? Es war als, könnte ich fliegen – war der Kommentar eines vom Blitz getroffenen Dachdeckers. Und ich dachte das hänge mit dem Kokain und den anderen Drogen in den Bewässerungskanälen zusammen. Nicht Schnee in der Nase sondern vor dem Wittchen, mit viel Erotik verspricht uns Brett Ratner. Na dann rann an die Zwerge. Bligg mit Herz und Klappe, das kennen wir auch schon von viel früher aber halt nicht vom Blick. Was Brett Ratner verspricht schon bei den Beckhams ein Problem zu sein. Hier droht ein Rosenkrieg, Rosen aber freundlicher Art gab es in Luzern. Nicht aufs Glatteis aber doch auf glattes Eis hat sich Gerber in der NHL begeben, während auf dem Rasen ein Enzo Zidane die Franzosen (diesmal nicht Sarkozy) und die Spanier zu einem Rosenkrieg antreiben könnte. Nicht genug gekriegt hat Del Potro und versprochen, die Tenniswelt erhält ihn zurück. Wach erhält Sammy Jr. Inkoom Sammy Senior Inkoom, der mit seinen 21 schon recht alt aussieht, was aber auch mit seinen vielen Einsätzen zu tun haben könnte. Auch alt sieht der ehemalige Schiri Moreno aus, 6 kg Heroin am Flughafen in New York im Gepäck wird für ihn wohl, obwohl Fussballschiri, einen Einsatz auf der Strafbank bedeuten. Roy Hodgson bittet die Fans um Verzeihung, nicht wegen dem Schiri sonder der Leistung der eigenen Manschaft, die auch auf die Strafbank gehört. Nicht Strafbank, nicht Rabobank oder doch? Cancellara bekommt sein eigenes Team, oder auch nicht. Die Spekulationen gehen weiter. Mode@Home hat mich veranlasst, bei mir zu Hause rumzugucken und ich bin glücklich, dass ich nach wie vor Unmodisch und zufrieden bin. Wird 42 das neue 34? Aber sicher macht es auch einem Designer mehr Spass, Textilien über Kurven zu legen. Ansonsten könnte er doch auch als Tapezierer arbeiten. Dafür zwängen sich Rocker ins Korsett (wer bezeichnet Maroon 5 als Rocker?) Aber die mussten sich entscheiden, entweder Musik machen oder Geld verdienen. Sorry Jungs, aber guckt euch mal Sasha an, der macht was ihm passt und manchmal auch als Dick Brave. Vielleicht könnt ihr die Rocker mit geschminkten Gesichtern (hatten wir schon einmal, aber auch Retro ist in) machen?

Lieber Menschfeind (der Mensch hat nur einen natürlichen Feind, den Mensch selber). Seite 37 ist aus einem Guss von A-Z, so müsste der ganze Blick am Abend sein!

Am Ende das Ende: Die Bibel hatte recht.
Vermutlich eine bessere Lektüre mit mehr Stories die Bewegen.

Den Medien kommt grosse
Verantwortung zu. Eine
nüchterne Berichterstattung,
die vor allem das Verwer
liche einer solchen Tat
hervorstreicht, wäre hier
sicher zu begrüssen. Je diskreter,
desto besser.